Am 18. August 1888 wurde Carolina, die älteste katholische Studentenverbindung der Steiermark und gleichzeitig auch älteste steirische CV-Verbindung, gegründet. Am 24. und 25. Mai feiert sie mit einem umfangreichen Programm und viel Prominenz ihren 125. Geburtstag. Vizekanzler Michael Spindelegger und Justizministerin Beatrix Karl kommen dazu extra nach Graz.
Schon seit Beginn des Sommersemesters steuert Carolina mit einem dichten inhaltlichen Programm auf ihr 125-Jahr-Jubiläum zu. In bisher zwei großen Podiumsdiskussionen („Was ist Wissenschaft?“ und „Österreich: eine Mediokratie?“) ließ man renommierte Experten über Entwicklungen der österreichischen Gesellschaft diskutieren. Zwei weitere Diskussionsrunden, eine mit Weihbischof Franz Lackner und eine zum Thema „Ethik in der Wirtschaft“, stehen im Juni noch am Programm.
Zuvor gibt es aber am 24. und 25. Mai den Höhepunkt des Jubiläums-Semesters. Ein Begrüßungsabend am Freitag eröffnet den Festreigen. Dabei wird der Leiter der EU-Vertretung in Österreich, der Grazer Richard Kühnel, eine Keynote-Speech halten. Nicht ohne Grund. 2011 gründete Carolina ihre jüngste Tochterverbindung „Europa-Kopernika“ und legte damit ein deutliches Bekenntnis zu Europa ab.
Im Rahmen des Begrüßungsabends wird auch eine neue Verbindungsgeschichte mit dem Titel „Ein großes Gehen Hand in Hand“ vorgestellt. Gerhard Hartmann und Markus Simmerstatter haben sich in dem Buch eingehend mit der Geschichte der Carolina in den letzten 125 Jahren auseinandergesetzt. Der Titel des Buches ist übrigens einem Aphorismus des Carolinen Fritz Mankowski (1919-1944) aus dem Lyrikband „Kein Warten ist Vergebens“ entnommen.
In 125 Jahren Carolina hat sich viel ereignet. „Unsere Verbindung hat fünf verschiedene Regierungsformen und ebenso viele Währungen erlebt. Zwei unserer Mitglieder wurden als Widerstandskämpfer in der Nazizeit hingerichtet, viele verfolgt, eingesperrt und gefoltert“, erklärt Obmann Florian Altendorfer. „Es macht uns natürlich sehr stolz ein so rundes Jubiläum feiern zu können.“
Höhepunkte des Stiftungsfest-Wochenende sind am Samstag die Festmesse mit Diözesanbischof Egon Kapellari im Grazer Dom, ein Festumzug vom Priesterseminar zum Hauptplatz, vor allem aber der Festkommers am Abend in der Grazer Seifenfabrik. Dabei wird Vizekanzler Michael Spindelegger die Festrede halten. Auch Justizministerin Beatrix Karl hat ihren Besuch angekündigt.
Carolina besteht heute aus rund 420 Mitgliedern. Viele Persönlichkeiten kamen aus ihren Reihen. Beispielsweise waren Bundeskanzler Alfons Gorbach, Nationalratspräsident Alfred Maleta, „Furche“-Gründer Friedrich Funder und Landeshauptmann Josef Krainer sen. Carolinen. Vizekanzler a.D. Alois Mock, Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schüzenhöfer, der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl, der Doyen der Österreichischen Kirchengeschichte Maximilian Liebmann, Verfassungsrecht-Ikone Wolfgang Mantl, sowie die Raiffeisen Generäle Markus Mair und Georg Doppelhofer sind ebenfalls Mitglieder der Carolina.
„Österreich: eine Mediokratie?“ lautete der Titel einer Veranstaltung zu der die Grazer CV-Verbindung Carolina am 23. April in die Aula der Technischen Universität lud.
Mit viel jugendlichem Schwung feierte die „Akademiker Redoute“ ihr 10-Jahr-Jubiläum und verwandelte dabei einmal mehr die Aula der „Alten Universität“ in eine der buntesten Ballsäle von Graz.
Eine vorweihnachtliche Freude bereitete die Raiffeisen-Landesbank Steiermark der Mosaik GmbH. Mit einem Scheck über 5.000 Euro besuchte Generalsekretär Martin Stotter die in der Grazer Wiener-Straße ansässige Gesellschaft um deren Arbeit für behinderte Menschen zu unterstützen. „Wir haben auch heuer wieder auf einen Großteil unserer Weihnachtspost verzichtet. Das dabei eingesparte Geld spenden wir jedes Jahr an Vereine und Organisationen die sich in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen. Heuer haben wir uns entschlossen die Arbeit von Mosaik zu unterstützen. Denn hier wir tagtäglich großartiges geleistet.“
Dass Graz eine sehr kreative Stadt ist, ist bekannt. Nicht umsonst trägt Graz auch den Titel „City of Design“. Die Kreativität umfasst dabei viele unterschiedliche Bereiche, unter anderem auch das Schmuck-Design. Für das RLB Private-Banking war das Grund genug seine Kunden in das Pachleitner-Flagshipstore nach Liebenau einzuladen und sich dort zeigen zu lassen was man alles aus Gold und Edelsteinen machen kann.
Die Zeiten für die Börsen waren schon einmal besser. Der ATX dümpelt bei knapp unter 2000 Punkten herum. Immer wenn man meint er erholt sich, bekommt er wieder einen Dämpfer. So geht es derzeit übrigens allen großen Indices. „Die Börse spiegelt überhaupt nicht die wirtschaftliche Situation wieder. Die Unternehmer sind viel besser als die Stimmung an den Börsen“, betonte RLB-Treasury & Private Banking-Vorstand Arndt Hallmann anlässlich der Privatanleger-Roadshow in Graz.
Ganz im Zeichen von Euro-Rettungsschirm und Staatsschuldenkrise stand der heurige Weltspartag. Das Resümee von Raiffeisen Steiermark fällt dennoch positiv aus: Sparen liegt voll im Trend. Die Menschen setzen auf sichere Veranlagungsformen.
Der Weltspartag wirft seine Schatten voraus. In der Raiffeisen-Landesbank Steiermark läutet seit vielen Jahren das Private-Banking mit einer Vernissage den Countdown dazu ein. Heuer hat sich Private-Banking Chef Stefan Tschikof einen ganz besonderen Gast in die Raiffeisen-Galerie am Grazer Tummelplatz eingeladen. Unter dem Titel „Zeit ohne Zeit“ stellt der ehemalige Rektor der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, Oswald Oberhuber aus.