Internationale Studie bestätigt CNSystems-Technologie

Das etablierte Grazer Medizintechnik Unternehmen CNSystems lässt mit einem internationalen Erfolg aufhorchen. Die Universitätsklinik in Bordeaux (Frankreich) bestätigt, dass die validierte CNAP Blutdruckkurve eine präzise Therapiesteuerung bei Operationen ermöglicht. Die erst kürzlich präsentierte Produktneuheit CNAP-PPV gilt damit bereits jetzt als sensationelle, unblutige Alternative zu den herkömmlichen risikoreichen Verfahren zur Überwachung des Flüssigkeitsstatus bei Operationen.

CNAP-PPV ist die unblutige Methode zur lückenlosen Überwachung des Flüssigkeitsstatus eines Patienten während einer Operation. Mittels einer einfach anzuwendenden Fingermanschette werden gleichzeitig CNAP-PPV und der Blutdruck für jeden einzelnen Herzschlag gemessen.

Diese geniale Kombination überwacht permanent den Blutdruck und Flüssigkeitshaushalt bei Operationen, ohne den Patienten mit risikoreichen, invasiven Methoden, d.h. Methoden, bei denen ein Katheter gesetzt werden muss, zu belasten.

Dass die nichtinvasive CNAP-PPV Methode zu den exakt gleichen Ergebnissen führt, wie die teuren und komplikationsreichen invasiven Verfahren, resümiert das französische Studienteam unter der Leitung von Univ.-Prof. Matthieu Biais in seiner Expertise über die Anwendung während schwieriger gefäßchirurgischen Eingriffen an der Hals- oder Hauptschlagader: „Die mit dem CNAP-PPV gemessene Blutdruckkurve ist ebenso gut geeignet wie die Invasive um den Flüssigkeitsstatus zu überwachen und zu optimieren.“

Die aktuelle Arbeit unterstreicht, dass die validierte CNAP Blutdruckkurve eine präzise Herz-Kreislauf-Überwachung bei Operationen ermöglicht. Der steigende Bedarf an risikoarmen und gleichzeitig kosteneffizienten Lösungen spricht für den CNAP-PPV, weiß CNSystems-Gründer Jürgen Fortin: „Es ist wissenschaftlich belegt, dass die Optimierung des Flüssigkeitshaushaltes das Risiko des Patienten minimiert und auch die Verweildauer im Krankenhaus verkürzt. Über 86% aller US-amerikanischen und 98% aller europäischen Intensivmediziner und Anästhesisten fordern Verbesserungen des sogenannten hämodynamischen Monitorings, denn aktuell verfügbare Technologien eignen sich nicht für die Integration in den klinischen Alltag.“

Die Kosten für CNAP-PPV liegen bei nur 1/5 der herkömmlichen invasiven Verfahren. „Damit kann Flüssigkeitsmanagement zum routinemäßigen, klinischen Standard in der Anästhesie werden und auch bei kleineren Eingriffen eingesetzt werden“, erklärt Fortin.

 

Quellenhinweis:

Biais, M. et al. (2011). The Ability of Pulse Pressure Variations Obtained with CNAPTM Device to Predict Fluid Responsiveness in the Operating Room. Anesthesia&Analgesia, 113(3), 523-8.

CNSystems stellt Weltsensation am Anästhesiekongress in Amsterdam vor

Die Grazer Medizintechnik-Schmiede CNSystems geht im Juni mit einer Sensation an die Weltöffentlichkeit. Das Unternehmen präsentiert am Internationalen Kongress der European Society of Anaesthesiology in Amsterdam seinen weiterentwickelten CNAP. Mit dem neuen Gerät kann nicht nur der Blutdruck ohne Einstich kontinuierlich gemessen werden, es überwacht auch den Flüssigkeitsstatus bei Operationen.

CNAP®-PPV heißt die jüngste Generation der von CNSystems erfundenen CNAP (Continuous Non-invasive Arterial Pressure) Technologie. Wie die 1. Generation misst auch das neue Gerät unblutig den Blutdruck für jeden einzelnen Herzschlag mittels Fingermanschette. Hinzukommt nun eine Funktion, die den Flüssigkeitsstatus des Patienten bei Operationen permanent misst. „Anästhesisten wissen, dass sich ein Flüssigkeitsmangel auf den Kreislauf negativ auswirkt. Hier setzt unser Gerät an. Es überwacht permanent Blutdruck und Flüssigkeitshaushalt. Wenn ein Mangel auftritt, kann schnell eine Infusion gegeben und so Komplikationen vermieden werden“, erklärt CNSystems-Kopf Jürgen Fortin die Wirkungsweise des neuen Geräts.

Univ.-Prof. Benoit Vallet, Leiter der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin der Universitätsklinik Lille in Frankreich, der das neue Gerät ausführlich testete, erklärt dazu: „CNAP®-PPV erweitert das Konzept der zielgerichteten Flüssigkeitsoptimierung weit über die herkömmlichen, risikoreichen, invasiven Methoden hinaus. Mit diesem Gerät könnte Flüssigkeitsmanagement zu einem routinemäßig eingesetzten klinischen Standard werden.“

39% aller OP-Patienten wären für diese Methode des Flüssigkeitsmanagements geeignet. Für diese Patienten ist CNAP®-PPV die kostensparende Lösung. Die Methode reduziert Komplikationen, optimiert die Therapie und verringert letztendlich auch Spitalsaufenthalte.

Damit stößt das Gerät in das am stärksten wachsende Segment im Patientenmonitormarkt. „Immer mehr Anästhesisten und Gesundheitsmanager erkennen das Potential des zielgerichteten Flüssigkeitsmanagements und die damit verbundene Reduktion von Komplikationen. Dies spart dem Gesundheitssystem Geld und ebnet so den Weg für  unsere Innovation“, erklärt Fortin.

Grazer Medizintechnik-Schmiede CNSystems ist Österreichs Vertreter am Internationalen Kongress für Intensiv und Notfallmedizin

Schöner Erfolg für die Grazer Medizintechnik-Firma CNSystems. Das etablierte Unternehmen präsentiert am Internationalen Kongress für Intensiv- und Notfallmedizin in Brüssel seine CNAP (Continuous Non-invasive Arterial Pressure) Blutdruckmessung und präsentiert dazu auch erstmals Evaluierungsdaten.

CNSystems hat in den letzten Jahren vor allem am Gebiet der Blutdruckmessung in der Anästhesie und Kardiologie seine Kompetenz unter Beweis gestellt. Mit dem CNAP gelang es dem Grazer High-Tech-Unternehmen ein Gerät zu entwickeln, das ohne mit einer Nadel in den Körper einzudringen den Blutdruck für jeden einzelnen Herzschlag lückenlos misst. „Bisher musste der Arzt bei Operationen entweder einen arteriellen Katheter legen, oder auf die Oberarmmessung zurückgreifen, die nur alle 3 bis 15 Minuten einen Wert liefert“, erklärt CNSystems-Kopf Jürgen Fortin. „Unser Gerät misst schmerzfrei, unblutig und gleichzeitig auch lückenlos den Blutdruck in Echtzeit und erkennt dadurch sofort lebensbedrohliche Schwankungen. Das kann unter Umständen Leben retten.“

Möglich macht diese Art der Blutdruckmessung eine Doppelfingermanschette, die die Blutdruckkurve erfasst. Manschette, Software und Mechanik sind durch mehr als 50 Patente weltweit geschützt. Die Zuverlässigkeit und Genauigkeit der CNAP Messung während Operationen wurde bereits in klinischen Studien von renommierten Universitäten bestätigt.

Am Kongress in Brüssel wird aber nicht nur der CNAP präsentiert, es werden auch erstmalig Evaluierungsdaten aus der Intensivstation wissenschaftlich vorgestellt.  „Wir haben das Gerät bei schwerkranken Patienten bis zu seiner Leistungsgrenze im Einsatz. Dadurch haben wir wertvolle Daten gewonnen, die letztendlich mitgeholfen haben, dass diese Patienten optimal und vor allem schmerzfrei überwacht werden“, erklärt Studienleiter Univ.- Doz. Karl-Heinz Smolle vom Grazer Uniklinikum. „Und das ist schließlich das worauf es ankommt.“