MKV feierte in Villach

MKV-Chargierte am Hauptplatz in VillachDie Pfingsttage standen in Villach ganz im Zeichen katholischer Verbindungsstudenten. Der Mittelschüler Kartellverband (MKV) richtet nach acht Jahren wieder sein Jahrestreffen, den Pennälertag, in Kärnten aus. Es war ein herausragendes Fest.

Drei Tage lang prägten die Mitglieder des MKV und dessen befreundeter Verbände mit ihren bunten Bändern und Mützen das Stadtbild von Villach. Zum siebenten Mal veranstaltete Österreichs größter Studenten- und Absolventenverband einen Pennälertag in Kärnten, nach 1986 zum zweiten Mal in Villach.

Rund 1.500 Teilnehmer haben drei phantastische Tage in Villach verbracht. Die Stadt zeigte sich von ihrer besten Seite. „Das Wetter hat mehr als nur mitgespielt. Es waren drei wunderschöne Tage in der Draustadt, die Lust auf mehr bei unseren Gästen aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz gemacht haben“, zeigte sich Organisator Peter Moser sehr zufrieden.

MKV-Vorsitzender Staatssekretär a. D. Helmut Kukacka zeigte sich von der Stadt ebenfalls begeistert: „Wir danken der Villacher Bevölkerung für die nette Aufnahme in ihrer schönen Stadt. Ich darf mich aber auch bei der ortsansässigen Verbindung „Tauriskia“, sowie dem Landesverband Kärnten des MKV bedanken, die diese Fest so liebevoll organisiert und durchgeführt haben. Wir MKVer werden diese drei Tage noch lange in guter Erinnerung behalten.“

Höhepunkt des Pennälertages war der Pfingstsonntag. Nach dem Festgottesdienst mit Diözesanbischof Alois Schwarz – er ist Mitglied der Klagenfurter MKV Verbindung Babenberg – in der Stadtpfarrkirche, schloss sich der Festumzug durch die Villacher Innenstadt an. Bei der Kundgebung am Rathausplatz betonte der Villacher Stadtrat Peter Weidinger, selbst Mitglied der Tauriskia Villach, das besondere Klima Kärntens, in dem sich drei Kulturkreise überschneiden. Er rief dazu auf, das Gemeinsame zu betonen und nicht das Trennende in den Vordergrund zu stellen.

Am abendlichen Höhepunkt des Pennälertages, dem Festkommers in der Eishalle, hielt Leo Borchardt eine vielbeachtete Festrede zum Thema „Internationale Karriere – trotz österreichischem Bildungssystem?“. Borchardt (geb. 1981) ist der älteste Sohn einer Bauernfamilie aus Wernberg. Der studierte Jurist arbeitet seit 2008 als Rechtsanwalt mit Fokus auf Merger & Acquisitions, Unternehmensfinanzierungen und strategische Transaktionen bei einer führenden Wall-Street Kanzlei in New York.

Im nächsten Jahr wird der Pennälertag in der Stadt Salzburg veranstaltet. Die Villacher haben ihren Nachfolgern dabei die Latte sehr hoch gelegt.

MKV feiert zu Pfingsten in Villach

Kärntner MKV-Verbindungen bei einem Umzug in LinzDie zweitgrößte Stadt Kärntens wird heuer zu Pfingsten ein ganz besonderes Fest beherbergen. Der Mittelschüler Kartellverband (MKV) richtet seinen traditionellen Pennälertag in Villach aus. Die Veranstalter erwarten zu Pfingsten rund 1.500 Teilnehmer.

Der Mittelschüler Kartellverband (MKV) ist mit rund 165 nichtschlagenden, katholischen Mittelschulverbindungen, denen insgesamt 20.000 Mitglieder angehören, Österreichs größter Studentenverband. Einmal im Jahr, zu Pfingsten, treffen sich seine Mitglieder zum sogenannten Pennälertag. Sechs Mal war Kärnten bisher Austragungsort von Pennälertagen. Vier Mal Klagenfurt (1956, 1966, 1976 und 1996), einmal Villach (1986) und einmal Wolfsberg/St. Paul (2006). Zu Pfingsten 2014 ist Kärnten zum siebenten Mal Gastgeber dieses großen Festes, zum zweiten Mal Villach.

„Wir erwarten rund 1.500 Teilnehmer aus allen österreichischen Bundesländern, aber auch aus Deutschland, Italien und der Schweiz“, erklärt der Chef des Organisationskomitees Peter Moser. Wie bei allen bisherigen Kärntner Pennälertagen will man den Besuchern ein besonderes Fest bereiten. „Kärnten ist für zwei Dinge bekannt. Gemütlichkeit und Gesang. Auf beides setzen wir“, erklärt Moser.

Der Pennälertag beginnt am Freitag zu Mittag mit einem Empfang durch Bürgermeister Helmut Manzenreiter. Am Abend begrüßt Landeshauptmann Peter Kaiser die Teilnehmer. Der Samstag steht ganz im Zeichen der Tagungen der MKV-Gremien. Am Sonntag, dem Höhepunkt des Festes, wird Diözesanbischof Alois Schwarz eine Festmesse in der Stadtpfarrkirche zelebrieren, an die sich der Festumzug durch die Innenstadt anschließen wird. Den traditionellen Höhepunkt jedes Pennälertages bildet der Festkommers, der in der Stadthalle abgehalten werden wird. Durch die vielen bunten Uniformen der Chargierten, das sind die Funktionäre, wird die Stadthalle in ein Farbenmeer verwandelt werden. Neben den offiziellen Veranstaltungen gibt es noch ein reichhaltiges Rahmenprogramm wie zum Beispiel ein Kleinfeld-Fußballturnier und einen sogenannten Gesangsconvent, das ist ein gemeinsames Singen.

Im Vorfeld des Pennälertages erschien bereits eine Festschrift, die sich ausführlich mit der Geschichte des Schulstandortes Villach, aber auch mit jener des katholischen Verbindungswesens der Drau-Stadt beschäftigt.

„Wir haben uns zwei Jahre intensiv auf dieses Fest vorbereitet und laden die Villacher Bevölkerung ein, mit uns zu feiern“, erklärt Peter Moser. „Die Buchungslage ist sehr gut. Das Wetter scheint auch mitzuspielen Unsere Gäste können kommen.“