Knapp 66 Sekunden reichten am 5. April, und er war leer. Die Rede ist vom Förderungstopf für Photovoltaik-Anlagen des Klima- und Energiefonds. 5,5 Millionen von insgesamt 35 Millionen werden in der Steiermark ausgeschüttet. In etwas mehr als einer Minute waren die weg. Ein Beweis, dass Photovoltaik voll im Trend liegt.
Der Atomunfall in Japan hat erneuerbare Energien wieder deutlich in den Blickpunkt gerückt. Vor allem die Photovoltaik. Seit einigen Jahren schon boomt diese Art der Energiegewinnung. Kaum ein Großprojekt der jüngsten Zeit kommt ohne Photovoltaik aus. Aber nicht nur für Großprojekte ist Photovoltaik ein Thema, auch für Private wird die solare Energiegewinnung immer interessanter. Knapp 8000 Anträge gingen heuer beim Klima- und Energiefond des Bundes ein. 6000 werden wohl durch die Finger schauen, für sie reichen die Mittel einfach nicht. Wie knapp es zugehen kann wenn der Fördertopf geöffnet wird, dass weiß Bernd Lippacher von Ökosolar, dem Marktführer in Sachen Photovoltaik in der Obersteiermark: „Die schnellsten Einreicher brauchten nicht einmal 30 Sekunden für einen Antrag. Oft entscheiden wenige Hundertstel über Sieg und Niederlage.“ Lippachers Firma gehört zu den Siegern. „Wir haben im Vorjahr 50 Anträge durchgebracht, heuer werden es ähnlich viele sein.“ Was geschieht nun nach den bewilligten Förderungen? „Nachdem eine Förderung unter Dach und Fach ist, kann man ans Planen gehen. Dass macht man am besten mit einer professionellen Firma, die über das nötige Know-How verfügt.“, weiß Lippacher. Zum Beispiel mit Ökosolar. 50 Anlagen hat die Firma im vergangen Jahr errichtet. Ist es eigentlich nicht schon zu spät, um für heuer noch zu planen? „Nein, selbst wenn man jetzt erst beginnt, kriegen wir das noch hin“, ist Bernd Lippacher zuversichtlich. „Wichtig ist, dass man spätestens jetzt beginnt.“
