Constantin Luser in der Raiffeisen-Galerie

Aus allen Nähten platzte die Raiffeisen-Galerie am Grazer Tummelplatz am 23. Jänner. Grund dafür war, dass das Private-Banking der Raiffeisen-Landesbank Steiermark das Kunst-Jahr 2012 mit der Vernissage der Werke von Constantin Luser eröffnete. Als Belohnung für die Bank gab es einen Rekordbesuch.

„Joint Venture“ heißt die aktuelle Ausstellung der Werke von Constantin Luser in der Grazer Raiffeisen-Galerie. Der 1976 in Graz geboren Künstler erhielt seine Ausbildung zunächst an der Fachhochschule Joanneum in Graz wo er Industrial Design Graz studierte. Weitere Stationen waren die Akademie der bildenden Künste und die Universität für Angewandte Kunst in Wien. Seither arbeitet Luser in der Bundeshauptstadt.

Seine Werke sind oft  mit bunten oder schwarzen Finelinern gezeichnet. Er selbst definiert sie „als Buchführungen meines Lebens. Ich selbst bin der Buchhalter.“ Seine Objekte und Installationen haben oft mit Musik zu tun, dabei geht Luser als Künstler einen formal anderen Weg als andere. Er veranlasst den Kunstbesucher sein passives Dasein zu verlassen und sich aktiv, zum Beispiel trompetend oder trommelnd, dem Objekt zu widmen.

Dass Luser trotz junger Jahre auf eine große Fangemeinde zählen kann, das wurde bei der Vernissage in der Raiffeisen-Galerie unter Beweis gestellt. RLB-Generaldirektor Markus Mair und Private Banking Stefan Tschikof konnten sich über einen Rekordandrang an Gästen freuen. Unter den rund 200 Besuchern waren der Bruder des Künstlers, Burgschauspieler Christoph Luser, der zurzeit als Hochroitzpointner in Arthur Schnitzlers „Professor Bernhardi“ auf der Bühne steht. Weitere Vernissage-Gäste waren Industriellen-Verband Steiermark Vizepräsident Stefan Stolitzka, Zahnärztin Claudia Mayer-Rieckh, Gemeinderat und Künstlerkollege Martin Titz sowie Architektin Petra Roth-Pracher. „Wir freuen uns, dass wir mit unserer jüngsten Ausstellungen wieder so viele Interessierte erreicht haben“, erklärte Privat-Banking-Chef Stefan Tschikof. „Das zeigt einmal mehr, dass die Raiffeisen-Galerie zu einem Fixpunkt der Kunstszene von Graz geworden ist.“

Die Exponate von Constantin Luser sind noch bis zum 5. März während der Banköffnungszeiten (Montag bis Freitag 8:00 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 16:00 Uhr) zu sehen.

RLB Steiermark spendet statt Weihnachtspost

Eine vorweihnachtliche Freude bereitete die Raiffeisen-Landesbank Steiermark der Mosaik GmbH. Mit einem Scheck über 5.000 Euro besuchte Generalsekretär Martin Stotter die in der Grazer Wiener-Straße ansässige Gesellschaft um deren Arbeit für behinderte Menschen zu unterstützen. „Wir haben auch heuer wieder auf einen Großteil unserer Weihnachtspost verzichtet. Das dabei eingesparte Geld spenden wir jedes Jahr an Vereine und Organisationen die sich in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen. Heuer haben wir uns entschlossen die Arbeit von Mosaik zu unterstützen. Denn hier wir tagtäglich großartiges geleistet.“

Die Mosaik GmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft die sich ganz der Betreuung, Beratung und Förderung von Menschen mit Behinderung annimmt. Die Gesellschaft ging 1997 aus der  Steirischen Vereinigung für Menschen mit Behinderung hervor. In 30 Einrichtungen an neun Standorten in der Steiermark werden etwa 1000 Menschen mit Behinderung betreut und begleitet. Vor allem viele behinderte Kinder erfahren bei Mosaik Förderung und Betreuung und finden hier liebevolle Aufnahme, zum Beispiel im Heilpädagogischen Kindergarten oder im Schulheim. „Wir freuen uns sehr über die Spende der Raiffeisen-Landesbank. Damit können wir wieder etliches mehr machen, das sonst nicht möglich wäre“, freuen sich Geschäftsführer Berndt Sussitz und die Leiterin des Heilpädagogischen Kindergarten Marianne Brandmüller.

Schmuckpräsentation in Graz

Dass Graz eine sehr kreative Stadt ist, ist bekannt. Nicht umsonst trägt Graz auch den Titel „City of Design“. Die Kreativität umfasst dabei viele unterschiedliche Bereiche, unter anderem auch das Schmuck-Design. Für das RLB Private-Banking war das Grund genug seine Kunden in das Pachleitner-Flagshipstore nach Liebenau einzuladen und sich dort zeigen zu lassen was man alles aus Gold und Edelsteinen machen kann.

Präsentierten wurden die exklusiven Schmuckstücke natürlich von entsprechenden Models. Sabine Ksela-Pachleitner übernahm die Moderation und bot in gewohnter Weise fachkundige und kompetente Informationen rund um das Thema Schmuck. „Graz ist wirklich eine sehr kreative Stadt und hat mehr zu bieten als viele meinen“, zog RLB Private Banking Chef Stefan Tschikof die Bilanz des Abends.

Die Börse spiegelt nicht die Wirtschaft wieder

Die Zeiten für die Börsen waren schon einmal besser. Der ATX dümpelt bei knapp unter 2000 Punkten herum. Immer wenn man meint er erholt sich, bekommt er wieder einen Dämpfer. So geht es derzeit übrigens allen großen Indices. „Die Börse spiegelt überhaupt nicht die wirtschaftliche Situation wieder. Die Unternehmer sind viel besser als die Stimmung an den Börsen“, betonte RLB-Treasury & Private Banking-Vorstand Arndt Hallmann anlässlich der Privatanleger-Roadshow in Graz.

Eingeladen zur Roadshow haben Börse-Express und Aktien-Forum, um Anlegern Lust auf heimische Aktien zu machen. Zum bereits vierten Mal machte die Roadshow in Graz Station, diesmal präsentierten sich AMAG, Andritz, AT&S, HTI und Sanochemia. Alles Unternehmen, die durch ihre Produkte überzeugen. So ist etwa der Maschinenbauer Andritz in allen Sparten seiner Tätigkeit Weltmarktführer. Der Aluminiumkonzern AMAG beliefert Flugzeugbauer ebenso wie die Automobil- und Skiindustrie.

„Die wirtschaftliche Situation 2011 ist mit der von 2008 nicht vergleichbar“, erklärte Arndt Hallmann. „Die Unternehmen haben insgesamt weniger Schulden, machen Gewinne und die Lager sind nicht ausgelastet. Das war 2008 ganz anders.“ Dennoch gibt es natürlich Probleme. „Die Schuldenkrise muss rasch gelöst werden.“ Den Euro sieht Hallmann als Erfolgsrezept. „Er ist besser als sein Ruf und nicht so schwach wie alle glauben. Er hat gegenüber den meisten Währungen zugelegt, oder in der üblichen Schwankungsbreite etwas verloren. Sieht man vom Schweizer Franken einmal ab.“

Dass die Zeiten für Anleger schon besser waren, betonte auch Börse-Express Chefredakteurin Bettina Schragl. „Anleger sind eine aussterbende Rasse. Die Politik hat sie zu Spekulanten degradiert.“ „Dennoch ist der Kapitalmarkt natürlich wichtig“, betonte auch Ulrike Haidenthaller vom Aktien-Forum. „Der Kapitalmarkt sorgt für die Finanzierung der Unternehmen,  wo sonst sollen sich die Betriebe frisches Geld besorgen, um expandieren zu können?“

Raiffeisen Steiermark Spartage 2011: Sparen nach wie vor sehr beliebt

Ganz im Zeichen von Euro-Rettungsschirm und Staatsschuldenkrise stand der heurige Weltspartag. Das Resümee von Raiffeisen Steiermark fällt dennoch positiv aus: Sparen liegt voll im Trend. Die Menschen setzen auf sichere Veranlagungsformen.

In drei Raiffeisen Spartagen am 27., 28. und 31. Oktober haben die steirischen Raiffeisenbanken ihren Kunden wieder viel geboten. Belohnt wurden die Raiffeisenbanken mit dem Besuch von knapp 200.000 Steirerinnen und Steirer. „Das entspricht in etwa dem Niveau des Vorjahres“, erklärt Raiffeisen-Landesbank Generaldirektor Markus Mair. Star der drei Tage war wieder einmal das gute alte Sparbuch. „Unsere Kunden haben ca. 200 Millionen Euro eingezahlt, das ist um rund 2% mehr als im Vorjahr“, betont Mair.

Raiffeisen Steiermark ist im Bereich Sparen in der Steiermark Marktführer. Auf  den rund  1,1 Millionen Sparbücher die Raiffeisen Steiermark betreut liegen in etwa 9 Milliarden Euro. „Das Thema Sparen ist für Raiffeisen Steiermark ein ganz wichtiges. Als starke Regionalbanken refinanzieren sich die steirischen Raiffeisenbanken zum überwiegenden Teil aus den Sparguthaben. Wir sind klassischen Kundenbanken in denen Spargelder in Kredite transferiert werden. Das ist die ureigenste Aufgabe einer Bank“, erklärt Markus Mair. „Da hat der Weltspartag natürlich einen besonderen Stellenwert.

Kein Wunder also, dass sich die steirischen Raiffeisenbanken Jahr für Jahr sehr gewissenhaft auf den Weltspartag vorbereiten und sich für ihre Spartage einiges einfallen lassen. Den Auftakt für die RLB zelebrierte einmal mehr das Private Banking. Auch heuer startete man wieder mit einer Vernissage in die Sparwoche. Unter dem Titel „Zeit ohne Zeit“ stellt noch bis 18.November der langjährige Direktor der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, Oswald Oberhuber, seine Werke in der Raiffeisen-Galerie am Grazer Tummelplatz aus.

Zum bereits fünften Mal gab es auch heuer wieder bei Raiffeisen Steiermark „die lange Nacht des Sparens“. Am 27.Oktober hatten die Raiffeisenbanken bis 20 Uhr geöffnet und boten ihren Kunden jede Menge Aktivität. Da gab es Weinverkostungen, Jazz-Musik, Harmonikaspieler und vieles mehr.

Am 28. Oktober konnte man in Graz Raiffeisen vor Raiffeisen sehen. Gemeint ist damit die Raiffeisen-Straßenbahn die am Nachmittag vor der Raiffeisenbank im Steirerhof Station machte und in der vor allem die Kinder ihre Geschenke bekamen.

Apropos Geschenke. „Die gehören natürlich zu den Spartagen dazu“, betont Generaldirektor Mair. „Vor allem für die Kinder sind sie eine ganz wichtige Sache. Wir schauen bei Raiffeisen bei den Geschenken sehr darauf, wann immer es geht, bei heimischen Produzenten zu kaufen. In der RLB gab es für Erwachsene wieder Allerheiligenstriezel, steirische Äpfel und heimischen Wein.“

Höhepunkt der Spartage ist natürlich der eigentliche Weltspartag am 31. Oktober. Er wird in Österreich seit 1925 gefeiert. Viele Banken nutzen diesen Tag um ihre Partner und Kunden zu bewirten.  In der RLB gab es heuer ein kleines Jubiläum. Seit 1981 gibt es an diesem Tag das traditionelle Weißwurst-Essen. „Wir bieten seit 30 Jahren ganz bewusst keine sich biegenden Buffets, sondern einen eher einfachen kulinarischen Genuss“, erklärt Generaldirektor Markus Mair. Der Erfolg gibt dem Raiffeisen-General Recht. Rund 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Medien haben sich heuer an seinen Weißwürsten erfreut.

RLB Steiermark startet mit Kunst in die Weltsparwoche

Der Weltspartag wirft seine Schatten voraus. In der Raiffeisen-Landesbank Steiermark läutet seit vielen Jahren das Private-Banking mit einer Vernissage den Countdown dazu ein. Heuer hat sich Private-Banking Chef Stefan Tschikof einen ganz besonderen Gast in die Raiffeisen-Galerie am Grazer Tummelplatz eingeladen. Unter dem Titel „Zeit ohne Zeit“ stellt der ehemalige Rektor der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, Oswald Oberhuber aus.

Oswald Oberhuber studierte von 1945 bis 1949 Bildhauerei an der Gewerbeschule Innsbruck. Im Anschluss daran ging er an die Akademie der bildenden Künste in Wien, wo er Schüler von Fritz Wotruba war, und an die Akademie nach Stuttgart. Oberhuber war immer ein sehr international agierender Künstler. Er war Österreichs Vertreter auf der Biennale in Venedig und zwei Mal bei der Documenta in Kassel mit dabei. 1973 wurde Oberhuber Professor an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, deren Rektor er von 1979 bis 1987 und von 1991 bis 1995 war.  Oswald Oberhuber zählt zu den vielseitigsten Persönlichkeiten der österreichischen Kulturlandschaft. Neben seinen Tätigkeiten als Künstler, Professor und Rektor ist er auch Galerist, Ausstellungsinitiator und Autor zahlreicher Publikationen.

Oberhuber liebt es, Gesetzmäßigkeiten und Reglements außer Kraft zu setzen. Das erkennt man auch im Titel seiner aktuellen Ausstellung, „Zeit ohne Zeit“. Er ist ein Freund der Veränderung. Als Mitbegründer der österreichischen informellen Malerei und Plastik formulierte er bereits Mitte der 1950er Jahre seine Theorie der unaufhörlichen Veränderung in der Kunst und lehnt daher jegliche Stilbildung ab.

Dass Oswald Oberhuber auch in Graz eine große Fangemeinde hat, das sah man bei der Vernissage am 19.Oktober. Wie gewohnt war die Raiffeisen-Galerie bestens gefüllt. Unter den rund 130 Gästen outetet sich RLB-Generaldirektor Markus Mair, Innenarchitekt Franz Cserni, Steuerberater Erich Wolf, Rechtsanwalt Michael Stummvoll, Künstlerkollegin Renate Rosenbauer und Neo-Werber Christian Edelsbrunner als Oberhuber-Fans.

Die Exponate von Oswald Oberhuber sind noch bis 18. November 2011 während der Banköffnungszeiten (Montag bis Freitag 8:00 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 16:00 Uhr) zu sehen.

Aus der Schuldenkrise den Lärm rausnehmen

Viel Optimismus wurde am 24.Oktober im Private-Banking der Raiffeisen-Landesbank Steiermark versprüht. Schuld daran war Wall Street Experte Markus Koch. Auf Einladung des RLB Private-Banking kam der n-tv-Börsenguru nach Graz um seine Sicht zu Schuldenkrise, Börsenturbulenzen und Eurorettungsschirmen vor ausgewählten Kunden darzulegen.

Markus Kochs Resümee fiel dabei sehr positiv aus und unterschied sich damit deutlich von der momentan vorherrschenden Meinung. „Wir durchlaufen eine Konjunkturdelle, aber keine Rezession“, brachte er für viele überraschend auf den Punkt. „Ich rate ihnen im Augenblick keine Nachrichten zu sehen und zu hören. Das verwirrt nur. Stattdessen wäre es hoch an der Zeit den Lärm aus der Diskussion zu nehmen und alles sachlich zu betrachten.“ Das tat Koch dann auch. So erwartet er etwa, dass das US-Wirtschaftswachstum im 3. Quartal deutlich besser ausfällt als prognostiziert. Auch in Deutschland sind, so Koch, die Auftragsbücher voll. VW hat erst vor kurzem Toyota als größter Automobilhersteller der Welt abgelöst. Was Koch allerdings auch einräumt ist, „dass wir eine Abkopplung von dem erleben was ist, und dem was wir fühlen. Die allgemeine Stimmung ist viel negativer als die tatsächliche Lage.“

Dass es aber auch massive Probleme gibt, auch dass räumte Markus Koch ein. „Viele Staaten haben in den guten Jahren über ihre Verhältnisse gelebt und bekommen jetzt die Rechnung dafür präsentiert.“ Was Koch in der Diskussion besonders stört ist, „dass alle über einen Kamm geschoren werden. Irland lässt sich nicht mit Griechenland vergleichen, Spanien nicht mit Portugal. Da gibt es große wirtschaftliche Unterschiede.“ Schuldenkrisen sind für Koch auch nichts ganz Neues. „Die gab es in den letzten 30 Jahren 20 Mal in Europa. Denken sie nur an Schweden, Gro0ßbritanien und andere, die solche Krisen erlebten.“

Zum Euro sieht Markus Koch keine Alternative. „Er muss und wird überleben und hat vielen Vorteile gebracht. Der Binnenhandel wurde durch ihn richtig beflügelt.“ Ein Euro ohne Griechenland ist für Koch auch undenkbar, wenngleich er auch hier dafür plädiert die Kirche im Dorf zu lassen. „Die griechische Wirtschaft macht nur wenige Prozent der EU aus. Eine Pleite Griechenlands ist noch nicht der Untergang der EU.“ Auch Spanien und Italien sieht Koch nicht die Spitzen eines Eisbergs. „Sie sind Eisberge. Wenn Berlusconi jetzt richtig reagiert, dann fällt Italien nicht um.“

Für die Zukunft erwartet Markus Koch, dass das Wirtschaftswachstum in Europa gebremst wird, aber dennoch besser ausfallen wird als erwartet. Deutschland, Österreich und Frankreich werden besser abschneiden als erwartet.“ Für das Auf und Ab an den Börsen sind, so Koch, auch die Umfragen schuld. „Es ist doch immer dasselbe. Die Prognosen sind pessimistisch, der Aktienmarkt geht nach unten. Dann stellt sich heraus, dass alles viel positiver ist als erwartet ist, und schon wird an den Börsen wieder gefeiert.“ Die turbulenten Börsenzeiten bleiben uns also vorerst erhalten.

Raiffeisen Steiermark und der Weltspartag 2011

Wenn sich Ende Oktober die Banken besonders herausputzen, dann ist es wieder einmal soweit: Der Weltspartag steht vor der Tür.

Wo sonst als im Mutterland der Banken, in der Lombardei, konnte der Weltspartag erfunden werden? Im Jahr 1924 trafen sich Bankenvertreter aus 29 Ländern zu einem Kongress in Mailand. Der Schlusstag dieses Kongresses, man schrieb den 31. Oktober 1924, wurde dann auch sogleich zum Weltspartag erkoren. In Österreich schloss man sich 1925 dieser Idee trotz Armut und Inflation an. Seine Blüte erlebte der Weltspartag in den 50er Jahren. 1952 feierte man den ersten nach dem Krieg und 1958 dehnte man den Weltspartag auf eine ganze Woche aus. Bis heute ist das so geblieben. Dem konnte sich natürlich auch die UNO nicht verschließen und erklärte 1989 erklärt den 31. Oktober auch offiziell zum Weltspartag.

Bedeutung des  Weltspartages

Der Weltspartag – bei Raiffeisen Steiermark ist es eine Sparwoche – ist für die heimischen Raiffeisenbanken ein Fest der Begegnung mit ihren Kunden. Im vergangenen  Jahr besuchten Steiermarkweit rund 200.000 Kunden „ihre“ Raiffeisenbank und legten dabei ca. 200 Millionen Euro auf ihre Sparbücher.

Oswald Oberhuber in der Raiffeisen-Galerie

Wie in jedem Jahr startete die Raiffeisen-Landesbank Steiermark mit einer Vernissage in die Sparwoche. Heuer stellt der gebürtige Südtiroler und langjährige Direktor der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, Oswald Oberhuber, in der Raiffeisen-Galerie am Grazer Tummelplatz aus. Die Raiffeisen-Galerie gibt es seit dem Jahr 2002.  Seither gab es in der Galerie 31 Ausstellungen. Die Crème de la Crème der heimischen Kunstwelt hat war hier schon zu Gast, unter anderem Ernst Fuchs, Hans Staudacher, Arik Brauer, Hubert Schmalix und Christian Ludwig Attersee.

Lange Nacht des Sparens

Zum bereits fünften Mal wird es heuer in der Steiermark die „Lange Nacht des Sparens“ geben. Am 27.Oktober haben die Raiffeisenbanken bis 20 Uhr geöffnet und bieten ihren Kunden wieder jede Menge Aktivität. In den Bankstellen der Raiffeisen-Landesbank etwa gibt es Weinverkostungen mit musikalischer Umrahmung. Einmal mehr werden damit die Raiffeisenbanken zu Orten der Begegnung.

Geschenke und weitere Aktivitäten

 Was wäre der Weltspartag ohne seine Geschenke? Die Raiffeisen-Landesbank Steiermark hält heuer für Erwachsene den traditionellen Striezel und Erzherzog Johann Weine bereit. Jugendliche können sich über

Stereokopfhörer und eine Raiffeisen-Club Uhr freuen. Für Kinder gibt es einen Bausatz, Knetmasse, ein Auto und eine Plüsch-Sumsi. Und natürlich dürfen auch die obligaten Äpfel in den Bankstellen nicht fehlen.

 Raiffeisen Steiermark Marktführer beim Sparen

 In Sachen Sparen ist Raiffeisen eindeutiger Marktführer in der Steiermark. Bei den steirischen Raiffeisenbanken werden über 1,1 Millionen Sparbücher betreut auf denen in Summe 8,8 Milliarden Euro liegen. Nimmt man die Giroeinlagen dazu verwaltet Raiffeisen Steiermark sogar 12,2 Mrd. Euro an sogenannten Ersteinlagen.

Die Österreicher sind nach wie vor eifrige Sparer. Zum Halbjahresende  2011 hatten  die Österreicherinnen und Österreicher 156 Mrd. Euro auf rund 24 Millionen Sparbüchern deponiert. In der Beliebtheit der Geldanlage rangiert das Sparbuch mit 44 Prozent Zustimmung auf Platz 2 hinter dem Bausparer (46%), aber deutlich vor Grundstücken mit 25% Zustimmung und Gold (22%). Das Sparbuch hat damit seine Spitzenposition der Jahre 2008 und 2009 zwar wieder an den Bausparvertrag abgeben müssen, ist aber nach wie vor sehr beliebt. 86 Prozent der Österreicher verfügen über ein  Sparbuch. Im Schnitt legen die Österreicher pro Monat 168 Euro auf ihr Bücherl. Die Steirer liegen mit 155 Euro etwas unter dem Durchschnitt. Am fleißigsten sind übrigens die Vorarlberger, sie legen 192 Euro pro Monat zurück.

Riesenandrang bei Raiffeisen Autogrammstunde in Seiersberg

Der Winter wirft eindeutig seine Schatten voraus. Nicht nur weil die Temperaturen immer mehr in den Keller gehen, sondern auch weil Skifahren endlich wieder auf den Sportseiten auftaucht.

Startschuss für die Skisaison ist in Österreich wenn die ÖSV Damen und Herren erstmals ihre neuen Skisachen anziehen. Seit einigen Jahren machen sie das das erste Mal in Seiersberg bei Ihrer Einkleidung. Dementsprechend groß ist jedes Jahr das Interesse an Kathrin Zettel, Benny Raich, Marcel Hirscher & Co. wenn sie in die Steiermark kommen. Und natürlich schauen dann auch die Raiffeisen-Testimonials  Kathrin Zettel und Marcel Hirscher für eine Autogrammstunde in der Raiffeisenbank in der Shopping City Seiersberg vorbei. Das hat auch heuer wieder die Massen in Bewegung gesetzt. Der Andrang war so enorm, dass sich die beiden im wahrsten Sinne des Wortes die Finger wund geschrieben haben. Skifahren ist eben der Nationalsport Nummer Eins.

Raiffeisen sponsert seit den frühen 1970er Jahren österreichische Sportler. Den Anfang machte Niki Lauda, der mit dem Giebelkreuz am Helm 1975 Formel 1 Weltmeister wurde. Es folgten Gerhard Berger, Thomas Muster und Hermann Maier. Aktuelle Raiffeisen-Werbeträger sind die Skistars Nicole Hosp, Kathrin Zettel und Marcel Hirscher. Klar, dass ihnen ihr Sponsor Raiffeisen für die kommende Saison fest die Daumen drückt.

Immobilienmarkt Steiermark: Zwischen Vorsorgeboom und neuer Wohnungsknappheit

Die Immobilienpreise in der Steiermark variieren stark. Graz ist hochpreisig, viele Bezirke liegen unter dem Durchschnitt. Die Tendenz setzt sich fort: Teure Gegenden werden teurer, günstige noch günstiger. Weitere weiß-grüne Trends: Vorsorgewohnungen boomen, die Bevölkerung wächst – aber die Schaffung neuen Wohnraums stagniert.

„Graz ist das teuerste Pflaster, die Obersteiermark und der Südosten liegen klar unter dem Durchschnitt“, erläutert Mag. Johann Ertl, Geschäftsführer der Raiffeisen Bausparkasse, die aktuelle Situation am steirischen Immobilienmarkt. Die Landeshauptstadt und ihre Umgebung sind heiß begehrt. In den vergangenen drei Jahren konnte diese Region einen Zugewinn von rund 30.000 Einwohnern verzeichnen. Klarer Verlierer ist die Obersteiermark (vor allem die Bezirke Mürzzuschlag, Judenburg, Leoben, Murau), die seit Jahren mit starker Abwanderung zu kämpfen hat. Der preiswerteste Bezirk ist Radkersburg.

Während man in Graz-Stadt für eine Eigentumswohnung durch-schnittlich 1.764 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen muss, sind es in Radkersburg nur 904 Euro, also fast die Hälfte weniger. Dabei handelt es sich um Durchschnittswerte, die je nach Lage und Ausstattung der Wohnung stark variieren können.

„Der steirische Trend verstärkt sich“, erklärt Ertl. „Teure Bezirke werden teurer – und günstige noch günstiger.“ So stiegen die Preise von Eigentumswohnungen vom zweiten auf das dritte Quartal 2011 in Graz-Stadt um 2,7 Prozent. In der Obersteiermark sanken sie:

Murau -1,2 Prozent, Mürzzuschlag -0,9 Prozent, Leoben -0,8 Pro-zent. Statistiker prognostizieren ein Bevölkerungswachstum in der Landeshauptstadt und deren Umgebung, während besonders strukturschwache Regionen bzw. schwer erreichbare Bezirke verlieren werden.

Österreich-Trend: Starkes West-Ost-Gefälle

Ein Ranking aller österreichischen Bezirke, ausgenommen Wien, weist Innsbruck-Stadt und Salzburg-Stadt als Spitzenreiter aus. Teuerster Landbezirk ist die Jet-Set Region Kitzbühel. Die preis-wertesten Gegenden liegen vor allem in der Osthälfte Österreichs. Im Burgenland findet man  die günstigsten Bezirke (Jennersdorf, Güssing), gefolgt von Niederösterreich (Gmünd, Waidhofen/Thaya) und der Steiermark (Radkersburg). Auch hier zum Vergleich: Während man in Innsbruck-Stadt für eine Eigentumswohnung durchschnittlich 2.756 Euro pro Quadratmeter bezahlt, sind es in Jennersdorf nur 786 Euro, also weniger als ein Drittel. Auch hier handelt es sich um Durchschnittswerte, die je nach Lage und Ausstattung der Wohnung stark variieren können. Ein internationaler Vergleich der Immobilienpreise macht deutlich, dass sich die Preise in Österreich moderat entwickeln.

Steiermark: Immobilien-Konglomerat und neue Wohnungsknappheit

„Der steirische Immobilienmarkt ist ein Konglomerat aus unterschiedlichen Sparten- und Regionalmärkten “, erklärt Mag. Nikolaus Lallitsch, Geschäftsführer der Raiffeisen Immobilien Steiermark. Während in den Ballungszentren vorwiegend Mieter auf Wohnungssuche gehen, ist in den stark ländlichen Regionen, wie etwa Radkersburg, Fürstenfeld, Murau, Deutschlandsberg oder Feldbach, nach wie vor das Haus im Eigentum klares Wohnziel. Die drittliebste Wohnimmobilie der Steirer ist die Eigentumswohnung. Die meistgenannten Motive für die Immobiliensuche sind die Ver-besserung der Wohnsituation, die Veränderung der Lebensumstände und die Sicherheit der Geldanlage.

„Die Immobilien-Nachfrage ist stark“, sagt Lallitsch. Aber: „Es gibt nur ein gewisses Quantum an Wohnungen auf dem Markt. Wer nicht muss, verkauft derzeit nicht.“ Verschärft wird die Situation durch den Rückgang von Wohnungsneubauten. Die Bevölkerung wächst und die Anzahl der Haushalte steigt. Der Bedarf an Wohnraum nimmt zu und die Leerstandsraten gehen zurück. „Die Steiermark braucht einen Neubau zu leistbaren Preisen“, ist Lallitsch überzeugt. „Bau- und Wohnkosten könnten durch schnellere Bauverfahren, treff-sichere Förderungen und Sanierungsoffensiven für Stadtkerne sowie Ortszentren gesenkt werden.“

Immobilien boomen, Vorsorgewohnung liegen im Fokus

Seit der Finanzkrise möchten viele Österreicher in Immobilien investieren. Das lässt sich auch durch Studien belegen: Im Stimmungsbarometer für Spar- und Anlageformen liegen Immobilien – nach Bausparen (44 Prozent) und Sparbuch (41 Prozent) – bereits an dritter (Eigentumswohnung/Haus 26 Prozent) und vierter (Grund-stücke 22 Prozent) Stelle. Gut kaufen Immobiliensuchende dann, wenn alles zusammenpasst: Die Immobilie, der Kaufpreis, die Finanzierung, mögliche Förderungen und die Absicherung. Raiffeisen Immobilien Steiermark bietet all das aus einer Hand.

Die Vorsorge-Wohnung wird derzeit vielfach als optimale Investition für Privatanleger angepriesen. „Das stimmt auch“, so Lallitsch, „aber nicht jedes Angebot hält, was es verspricht.“ Bei einer Vorsorge-wohnung hat der Anleger neben der Sorge um stetige Mietauslastung auch finanzielle Verpflichtungen wie zum Beispiel Betriebskosten, Reparaturen und den Wertverlust durch Abnutzung. Lallitsch: „Explodierende Betriebskosten führen zu einer gläsernen Decke bei Nettomieten und reduzieren dadurch das Rendite-potenzial.“

Wohnbaufinanzierungen 2011: Aufschwung am Eigentumsmarkt

In Österreich gibt es heuer eine Steigerung bei neu vergebenen Wohnbaukrediten. Der Bestand an Wohnbaufinanzierungen beträgt per August 2011 exakt 83,6 Milliarden Euro, in der Steiermark sind es 10,0 Milliarden Euro. Auffällig sind die in den letzten Wochen wegen der Franken-Kursexplosion so stark ins Blickfeld gerückten Fremd-währungskredite: Der Gesamtbestand an Fremdwährungskrediten ist – trotz Vergabestopps – angestiegen, auf 40,2 Milliarden Euro.

Die Raiffeisen Bausparkasse, einer der größten Wohnbaufinanziers des Landes, verzeichnet eine ausgezeichnete Geschäftsentwicklung: So wurde in den ersten neun Monaten des heurigen Jahres mit  818,2 Millionen Euro ein Finanzierungsvolumen erzielt, das um 12,1 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres liegt. Die Steiermark ist mit einem Finanzierungsvolumen von 103,3 Millionen Euro und einem Plus von 18,3 Prozent deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt. Mit einem Finanzierungsvolumen von 103,3 Millionen Euro, das ist ein Plus von 18,3 Prozent. Zur hohen Finanzierungsleistung trägt vor allem die günstige Konditionenpolitik, wie das Bauspardarlehen zu 2,75 Prozent p.a. fix auf 18 Monate, bei. „Weitere Gründe, die für eine Raiffeisen Bausparfinanzierung sprechen, sind hohe Sicherheit, flexible Laufzeiten und die kosten-lose Zinssatzobergrenze“, erklärt Ertl.

Zum Immobilienpreisatlas:

Österreichs beste Preisübersicht aus über 60.000 Immobilien: Die Raiffeisen Bausparkasse, die Immobilienmakler des Raiffeisen-sektors und Österreichs größte Immobilienplattform immobilien.net bieten einen neuen Service für Immobilien-Interessierte an: den Immobilienpreisatlas. Er gibt einen schnellen, umfassenden Überblick über das Preisniveau bei Privatimmobilien.

Auf www.immobilienpreisatlas.at werden die aktuellen Preise veröffentlicht. Diese sind nach einzelnen Bezirken abrufbar, werden quartalsweise aktualisiert und sind nach den Kategorien Miet-wohnungen, Eigentumswohnungen, Einfamilienhäuser und Bau-grundstücke gegliedert. Das Online-Tool weist eine hohe Aktualität auf, ist userfreundlich in Funktion und Design und verfügt über eine große Datenbasis plus Expertise der Raiffeisen Immobilienmakler.

Zur Raiffeisen Bausparkasse:

Die Raiffeisen Bausparkasse ist in der Raiffeisen Bankengruppe das Spezialinstitut für die Wohnraumfinanzierung. Seit dem Gründungsjahr 1961 wurden 430.000 Wohneinheiten finanziert, die Bilanz-summe beträgt 7,2 Mrd. Euro.

Zu Raiffeisen Immobilien Steiermark:

Acht Raiffeisen Wohntraumcenter bieten Steirerinnen und Steirern Rundum-Lösungen für Immobilien: Suche, Finanzierung und Förderung. Raiffeisen Immobilien Steiermark wurde 1982 gegründet, beschäftigt 27 Mitarbeiter und hat einen Umsatz von 2,4 Millionen Euro.