CV-Verbindung Carolina feiert 125-Jahr-Jubiläum

IMG_1435Am 18. August 1888 wurde Carolina, die älteste katholische Studentenverbindung der Steiermark und gleichzeitig auch älteste steirische CV-Verbindung, gegründet. Am 24. und 25. Mai feiert sie mit einem umfangreichen Programm und viel Prominenz ihren 125. Geburtstag. Vizekanzler Michael Spindelegger und Justizministerin Beatrix Karl kommen dazu extra nach Graz.

Schon seit Beginn des Sommersemesters steuert Carolina mit einem dichten inhaltlichen Programm auf ihr 125-Jahr-Jubiläum zu. In bisher zwei großen Podiumsdiskussionen („Was ist Wissenschaft?“ und  „Österreich: eine Mediokratie?“) ließ man renommierte Experten über Entwicklungen der österreichischen Gesellschaft diskutieren. Zwei weitere Diskussionsrunden, eine mit Weihbischof Franz Lackner und eine zum Thema „Ethik in der Wirtschaft“, stehen im Juni noch am Programm.

Zuvor gibt es aber am 24. und 25. Mai den Höhepunkt des Jubiläums-Semesters. Ein Begrüßungsabend am Freitag eröffnet den Festreigen. Dabei wird der Leiter der EU-Vertretung in Österreich, der Grazer Richard Kühnel, eine Keynote-Speech halten. Nicht ohne Grund. 2011 gründete Carolina ihre jüngste Tochterverbindung „Europa-Kopernika“ und legte damit ein deutliches Bekenntnis zu Europa ab.

Im Rahmen des Begrüßungsabends wird auch eine neue Verbindungsgeschichte mit dem Titel „Ein großes Gehen Hand in Hand“ vorgestellt. Gerhard Hartmann und Markus Simmerstatter haben sich in dem Buch eingehend mit der Geschichte der Carolina in den letzten 125 Jahren auseinandergesetzt. Der Titel des Buches ist übrigens einem Aphorismus des Carolinen Fritz Mankowski (1919-1944) aus dem Lyrikband „Kein Warten ist Vergebens“ entnommen.

In 125 Jahren Carolina hat sich viel ereignet. „Unsere Verbindung hat fünf verschiedene Regierungsformen und ebenso viele Währungen erlebt. Zwei unserer Mitglieder wurden als Widerstandskämpfer in der Nazizeit hingerichtet, viele verfolgt, eingesperrt und gefoltert“, erklärt Obmann Florian Altendorfer. „Es macht uns natürlich sehr stolz ein so rundes Jubiläum feiern zu können.“

Höhepunkte des Stiftungsfest-Wochenende sind am Samstag die Festmesse mit Diözesanbischof Egon Kapellari im Grazer Dom, ein Festumzug vom Priesterseminar zum Hauptplatz, vor allem aber der Festkommers am Abend in der Grazer Seifenfabrik. Dabei wird Vizekanzler Michael Spindelegger die Festrede halten. Auch Justizministerin Beatrix Karl hat ihren Besuch angekündigt.

Carolina besteht heute aus rund 420 Mitgliedern. Viele Persönlichkeiten kamen aus ihren Reihen. Beispielsweise waren Bundeskanzler Alfons Gorbach, Nationalratspräsident Alfred Maleta, „Furche“-Gründer Friedrich Funder und Landeshauptmann Josef Krainer sen. Carolinen. Vizekanzler a.D. Alois Mock, Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schüzenhöfer, der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl, der Doyen der Österreichischen Kirchengeschichte Maximilian Liebmann, Verfassungsrecht-Ikone Wolfgang Mantl, sowie die Raiffeisen Generäle Markus Mair und Georg Doppelhofer sind ebenfalls Mitglieder der Carolina.

Österreich: eine Mediokratie?

IMG_1397„Österreich: eine Mediokratie?“ lautete der Titel einer Veranstaltung zu der die Grazer CV-Verbindung Carolina am 23. April in die Aula der Technischen Universität lud.

Als Referenten hat die Verbindung das who is who der steirischen Medienszene eingeladen. Kronen Zeitung Chefredakteur Christoph Birò, ORF-Landesdirektor Gerhard Draxler, RTR-Chef Alfred Grinschgl, Der Standard-Graz Korrespondent Walter Müller sowie Kleine Zeitung Edelfeder Ernst Sittinger diskutierten sehr ambitioniert und unterhaltsam am Podium. Dabei wurden viele Aspekte rund um die heimische Medienszene angesprochen. Etwa wie sehr die Politik Einfluss auf Journalisten nimmt, ob die Qualität des Journalismus steigt oder eher im Sinken ist und wie sich Medien weiterentwickeln und künftig finanzieren werden. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Leiter des Medienlehrganges an der Karl-Franzens-Universität Prof. Stefan Karner.

„Österreich: eine Mediokratie?“ war die zweite von insgesamt vier geplanten Podiumsdiskussionen die Carolina rund um ihr 125. Stiftungsfest veranstaltet, in denen man sich mit brennenden Fragen der Gesellschaft auseinandersetzt. Die Verbindung wurde am 18. August 1888 als erste katholische, nicht-schlagende Studentenverbindung der Steiermark gegründet. Das Stiftungsfest selbst wird von 24. bis 26. Mai in Graz gefeiert.

Constantin Luser in der Raiffeisen-Galerie

Aus allen Nähten platzte die Raiffeisen-Galerie am Grazer Tummelplatz am 23. Jänner. Grund dafür war, dass das Private-Banking der Raiffeisen-Landesbank Steiermark das Kunst-Jahr 2012 mit der Vernissage der Werke von Constantin Luser eröffnete. Als Belohnung für die Bank gab es einen Rekordbesuch.

„Joint Venture“ heißt die aktuelle Ausstellung der Werke von Constantin Luser in der Grazer Raiffeisen-Galerie. Der 1976 in Graz geboren Künstler erhielt seine Ausbildung zunächst an der Fachhochschule Joanneum in Graz wo er Industrial Design Graz studierte. Weitere Stationen waren die Akademie der bildenden Künste und die Universität für Angewandte Kunst in Wien. Seither arbeitet Luser in der Bundeshauptstadt.

Seine Werke sind oft  mit bunten oder schwarzen Finelinern gezeichnet. Er selbst definiert sie „als Buchführungen meines Lebens. Ich selbst bin der Buchhalter.“ Seine Objekte und Installationen haben oft mit Musik zu tun, dabei geht Luser als Künstler einen formal anderen Weg als andere. Er veranlasst den Kunstbesucher sein passives Dasein zu verlassen und sich aktiv, zum Beispiel trompetend oder trommelnd, dem Objekt zu widmen.

Dass Luser trotz junger Jahre auf eine große Fangemeinde zählen kann, das wurde bei der Vernissage in der Raiffeisen-Galerie unter Beweis gestellt. RLB-Generaldirektor Markus Mair und Private Banking Stefan Tschikof konnten sich über einen Rekordandrang an Gästen freuen. Unter den rund 200 Besuchern waren der Bruder des Künstlers, Burgschauspieler Christoph Luser, der zurzeit als Hochroitzpointner in Arthur Schnitzlers „Professor Bernhardi“ auf der Bühne steht. Weitere Vernissage-Gäste waren Industriellen-Verband Steiermark Vizepräsident Stefan Stolitzka, Zahnärztin Claudia Mayer-Rieckh, Gemeinderat und Künstlerkollege Martin Titz sowie Architektin Petra Roth-Pracher. „Wir freuen uns, dass wir mit unserer jüngsten Ausstellungen wieder so viele Interessierte erreicht haben“, erklärte Privat-Banking-Chef Stefan Tschikof. „Das zeigt einmal mehr, dass die Raiffeisen-Galerie zu einem Fixpunkt der Kunstszene von Graz geworden ist.“

Die Exponate von Constantin Luser sind noch bis zum 5. März während der Banköffnungszeiten (Montag bis Freitag 8:00 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 16:00 Uhr) zu sehen.

Schwungvolle 10. „Akademiker Redoute“

Mit viel jugendlichem Schwung feierte die „Akademiker Redoute“ ihr 10-Jahr-Jubiläum und verwandelte dabei einmal mehr die Aula der „Alten Universität“ in eine der buntesten Ballsäle von Graz.

Seit 2002 veranstalten die katholischen Studentenverbände, allen voran der Cartellverband (CV), die „Akademiker Redoute“. Was vor 10 Jahren begann, hat sich mittlerweile zu einem der schönsten Bälle von Graz entwickelt. „Unsere Redoute hat ein ganz besonderes Flair“, erklärt der Vorsitzende des Steirischen CV, Arno Lerchbaumer. „Das liegt zum einen an den vielen Studentinnen und Studenten die zu unserer Redoute kommen. Durch die vielen bunten Mützen und Bänder verwandeln sie die „Akademiker Redoute“ zu einem der farbenfrohsten Bälle der Stadt.“

Knapp 600 Besucher kamen heuer, um beim 10-Jahres-Jubiläum der Redoute dabei zu sein. Dementsprechend hoch war auch die  Promidichte. Justizministerin Beatrix Karl, Bundesrat Andreas Schnider, der Clubobmann der ÖVP im Kärntner Landtag Stephan Tauschitz, Medizin-Uni Rektor Josef Smolle, und den Bezirkshauptmann von Feldbach Wilhelm Plauder sah man unter den Gästen. Als regelmäßige Redoute-Geher outeten sich aber auch Stadthistoriker Karl A. Kubinzky, „Mr. Murinsel“ Hans Höllwart, der Leiter des Forschungszentrums für Integrales Bauen Mario Müller, Kirchenhistoriker Maximilian Liebmann, Alt RLB-Generaldirektor Georg Doppelhofer und Verfassungsrechtler Klaus Poier. Als Moderatorin führte wieder ORF-Lady Sigrid Maurer durch den Abend.

Natürlich wurde auch wieder ordentlich getanzt. Für die passende Musik im Barocksaal sorgte einmal mehr die Big Band Bad Gleichenberg. „Dancing Äskulap“ Philipp Rieder dirigierte nicht nur die 16 Eröffnungspaare, sondern sorgte auch für den unfallfreien Hergang des tänzerischen Höhepunktes des Abends, der Mitternachtsquadrille. Für flotte Rhythmen mit dem nötigen Mitgrölfaktor sorgte in der Disco Ö3-DJ Eberhard Forcher. Swingiger ging es in der Jazz & Swing Lounge zu, dort brillierte Entertainer Chris Oliver. „Gute Stimmung und viele Besucher. Was kann man sich besseres für die 10. „Akademiker Redoute“ wünschen“, freute sich Ball-Organisator Bernd Lippacher. „Gefällt mir“ wäre die passende Cyber-Antwort.

“Akademiker Redoute“ feiert 10 Jahres Jubiläum

Ein Jubiläum feiert heuer die von den katholischen Studentenverbände der Steiermark unter Federführung des CV (Cartellverbandes) veranstaltete „Akademiker Redoute“. Zum bereits 10. Mal wird dieser schöne Ball am 14. Jänner in Graz veranstaltet. „Es gab im CV schon davor eine lange Balltradition“, erklärt der Vorsitzende des Steirischen CV, Rechtsanwalt Arno Lerchbaumer. „Nachdem die eingeschlafen ist haben wir sie vor 10 Jahren wiederbelebt.“ Mit Erfolg wie sich gezeigt hat. „Jedes Jahr kommen mehr Gäste zu unserer Redoute“, freut sich Ball-Organisator Bernd Lippacher.

Der Grund für diesen Erfolg liegt wohl an den steigenden Mitgliederzahlen, vor allem des CV. Der ist in den letzten Jahren so stark angewachsen, dass in Graz 2009 und 2011 zwei neue Verbindungen gegründet wurden. Eine („Erasmus“) mit spezieller Ausrichtung auf die Fachhochschulen, die andere („Europa-Kopernika“) mit dem Schwerpunkt Medizin-Universität. Die mittlerweile acht steirischen CV-Verbindungen zählen insgesamt knapp 2100 Mitglieder, davon sind 450 Aktive, also Studenten. „Damit ist der CV der größte Studenten- und Akademikerverband im Land“, freut sich Lerchbaumer. Aber nicht nur die Mitgliederzahlen in den traditionell Männern vorbehaltenen CV-Verbindungen boomen, auch die katholischen Damen-Verbindungen werden stetig mehr. In den letzten 12 Jahren wurden allein in der Steiermark vier Damenverbindungen gegründet.

Kein Wunder, dass man bei den katholischen Verbindungen der Steiermark Grund zum Feiern hat. Die heurige 10. Akademiker Redoute in der alten Universität verspricht daher ein ganz besonderes Ereignis zu werden. „Wir haben uns wieder viel vorgenommen“, verrät Bernd Lippacher. „Eröffnungs- und Mitternachtsquadrille sind natürlich wieder Fixpunkte. In der Disco sorgt Ö3-DJ Eberhard Forcher für Schwung und auch eine Jazz & Swing Lounge mit Chris Oliver gibt es. Als Moderatorin konnten wir wieder ORF-Lady Sigrid Maurer gewinnen.“

Fehlen nur noch die Gäste. Unter denen wird, wie gewohnt, die Promi-Dichte wieder hoch sein. Kommt doch zur „Akademiker Redoute“ das „who is who“ der katholischen Verbindungen.

RLB Steiermark spendet statt Weihnachtspost

Eine vorweihnachtliche Freude bereitete die Raiffeisen-Landesbank Steiermark der Mosaik GmbH. Mit einem Scheck über 5.000 Euro besuchte Generalsekretär Martin Stotter die in der Grazer Wiener-Straße ansässige Gesellschaft um deren Arbeit für behinderte Menschen zu unterstützen. „Wir haben auch heuer wieder auf einen Großteil unserer Weihnachtspost verzichtet. Das dabei eingesparte Geld spenden wir jedes Jahr an Vereine und Organisationen die sich in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen. Heuer haben wir uns entschlossen die Arbeit von Mosaik zu unterstützen. Denn hier wir tagtäglich großartiges geleistet.“

Die Mosaik GmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft die sich ganz der Betreuung, Beratung und Förderung von Menschen mit Behinderung annimmt. Die Gesellschaft ging 1997 aus der  Steirischen Vereinigung für Menschen mit Behinderung hervor. In 30 Einrichtungen an neun Standorten in der Steiermark werden etwa 1000 Menschen mit Behinderung betreut und begleitet. Vor allem viele behinderte Kinder erfahren bei Mosaik Förderung und Betreuung und finden hier liebevolle Aufnahme, zum Beispiel im Heilpädagogischen Kindergarten oder im Schulheim. „Wir freuen uns sehr über die Spende der Raiffeisen-Landesbank. Damit können wir wieder etliches mehr machen, das sonst nicht möglich wäre“, freuen sich Geschäftsführer Berndt Sussitz und die Leiterin des Heilpädagogischen Kindergarten Marianne Brandmüller.

Schmuckpräsentation in Graz

Dass Graz eine sehr kreative Stadt ist, ist bekannt. Nicht umsonst trägt Graz auch den Titel „City of Design“. Die Kreativität umfasst dabei viele unterschiedliche Bereiche, unter anderem auch das Schmuck-Design. Für das RLB Private-Banking war das Grund genug seine Kunden in das Pachleitner-Flagshipstore nach Liebenau einzuladen und sich dort zeigen zu lassen was man alles aus Gold und Edelsteinen machen kann.

Präsentierten wurden die exklusiven Schmuckstücke natürlich von entsprechenden Models. Sabine Ksela-Pachleitner übernahm die Moderation und bot in gewohnter Weise fachkundige und kompetente Informationen rund um das Thema Schmuck. „Graz ist wirklich eine sehr kreative Stadt und hat mehr zu bieten als viele meinen“, zog RLB Private Banking Chef Stefan Tschikof die Bilanz des Abends.

Die Börse spiegelt nicht die Wirtschaft wieder

Die Zeiten für die Börsen waren schon einmal besser. Der ATX dümpelt bei knapp unter 2000 Punkten herum. Immer wenn man meint er erholt sich, bekommt er wieder einen Dämpfer. So geht es derzeit übrigens allen großen Indices. „Die Börse spiegelt überhaupt nicht die wirtschaftliche Situation wieder. Die Unternehmer sind viel besser als die Stimmung an den Börsen“, betonte RLB-Treasury & Private Banking-Vorstand Arndt Hallmann anlässlich der Privatanleger-Roadshow in Graz.

Eingeladen zur Roadshow haben Börse-Express und Aktien-Forum, um Anlegern Lust auf heimische Aktien zu machen. Zum bereits vierten Mal machte die Roadshow in Graz Station, diesmal präsentierten sich AMAG, Andritz, AT&S, HTI und Sanochemia. Alles Unternehmen, die durch ihre Produkte überzeugen. So ist etwa der Maschinenbauer Andritz in allen Sparten seiner Tätigkeit Weltmarktführer. Der Aluminiumkonzern AMAG beliefert Flugzeugbauer ebenso wie die Automobil- und Skiindustrie.

„Die wirtschaftliche Situation 2011 ist mit der von 2008 nicht vergleichbar“, erklärte Arndt Hallmann. „Die Unternehmen haben insgesamt weniger Schulden, machen Gewinne und die Lager sind nicht ausgelastet. Das war 2008 ganz anders.“ Dennoch gibt es natürlich Probleme. „Die Schuldenkrise muss rasch gelöst werden.“ Den Euro sieht Hallmann als Erfolgsrezept. „Er ist besser als sein Ruf und nicht so schwach wie alle glauben. Er hat gegenüber den meisten Währungen zugelegt, oder in der üblichen Schwankungsbreite etwas verloren. Sieht man vom Schweizer Franken einmal ab.“

Dass die Zeiten für Anleger schon besser waren, betonte auch Börse-Express Chefredakteurin Bettina Schragl. „Anleger sind eine aussterbende Rasse. Die Politik hat sie zu Spekulanten degradiert.“ „Dennoch ist der Kapitalmarkt natürlich wichtig“, betonte auch Ulrike Haidenthaller vom Aktien-Forum. „Der Kapitalmarkt sorgt für die Finanzierung der Unternehmen,  wo sonst sollen sich die Betriebe frisches Geld besorgen, um expandieren zu können?“

Raiffeisen Steiermark Spartage 2011: Sparen nach wie vor sehr beliebt

Ganz im Zeichen von Euro-Rettungsschirm und Staatsschuldenkrise stand der heurige Weltspartag. Das Resümee von Raiffeisen Steiermark fällt dennoch positiv aus: Sparen liegt voll im Trend. Die Menschen setzen auf sichere Veranlagungsformen.

In drei Raiffeisen Spartagen am 27., 28. und 31. Oktober haben die steirischen Raiffeisenbanken ihren Kunden wieder viel geboten. Belohnt wurden die Raiffeisenbanken mit dem Besuch von knapp 200.000 Steirerinnen und Steirer. „Das entspricht in etwa dem Niveau des Vorjahres“, erklärt Raiffeisen-Landesbank Generaldirektor Markus Mair. Star der drei Tage war wieder einmal das gute alte Sparbuch. „Unsere Kunden haben ca. 200 Millionen Euro eingezahlt, das ist um rund 2% mehr als im Vorjahr“, betont Mair.

Raiffeisen Steiermark ist im Bereich Sparen in der Steiermark Marktführer. Auf  den rund  1,1 Millionen Sparbücher die Raiffeisen Steiermark betreut liegen in etwa 9 Milliarden Euro. „Das Thema Sparen ist für Raiffeisen Steiermark ein ganz wichtiges. Als starke Regionalbanken refinanzieren sich die steirischen Raiffeisenbanken zum überwiegenden Teil aus den Sparguthaben. Wir sind klassischen Kundenbanken in denen Spargelder in Kredite transferiert werden. Das ist die ureigenste Aufgabe einer Bank“, erklärt Markus Mair. „Da hat der Weltspartag natürlich einen besonderen Stellenwert.

Kein Wunder also, dass sich die steirischen Raiffeisenbanken Jahr für Jahr sehr gewissenhaft auf den Weltspartag vorbereiten und sich für ihre Spartage einiges einfallen lassen. Den Auftakt für die RLB zelebrierte einmal mehr das Private Banking. Auch heuer startete man wieder mit einer Vernissage in die Sparwoche. Unter dem Titel „Zeit ohne Zeit“ stellt noch bis 18.November der langjährige Direktor der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, Oswald Oberhuber, seine Werke in der Raiffeisen-Galerie am Grazer Tummelplatz aus.

Zum bereits fünften Mal gab es auch heuer wieder bei Raiffeisen Steiermark „die lange Nacht des Sparens“. Am 27.Oktober hatten die Raiffeisenbanken bis 20 Uhr geöffnet und boten ihren Kunden jede Menge Aktivität. Da gab es Weinverkostungen, Jazz-Musik, Harmonikaspieler und vieles mehr.

Am 28. Oktober konnte man in Graz Raiffeisen vor Raiffeisen sehen. Gemeint ist damit die Raiffeisen-Straßenbahn die am Nachmittag vor der Raiffeisenbank im Steirerhof Station machte und in der vor allem die Kinder ihre Geschenke bekamen.

Apropos Geschenke. „Die gehören natürlich zu den Spartagen dazu“, betont Generaldirektor Mair. „Vor allem für die Kinder sind sie eine ganz wichtige Sache. Wir schauen bei Raiffeisen bei den Geschenken sehr darauf, wann immer es geht, bei heimischen Produzenten zu kaufen. In der RLB gab es für Erwachsene wieder Allerheiligenstriezel, steirische Äpfel und heimischen Wein.“

Höhepunkt der Spartage ist natürlich der eigentliche Weltspartag am 31. Oktober. Er wird in Österreich seit 1925 gefeiert. Viele Banken nutzen diesen Tag um ihre Partner und Kunden zu bewirten.  In der RLB gab es heuer ein kleines Jubiläum. Seit 1981 gibt es an diesem Tag das traditionelle Weißwurst-Essen. „Wir bieten seit 30 Jahren ganz bewusst keine sich biegenden Buffets, sondern einen eher einfachen kulinarischen Genuss“, erklärt Generaldirektor Markus Mair. Der Erfolg gibt dem Raiffeisen-General Recht. Rund 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Medien haben sich heuer an seinen Weißwürsten erfreut.

RLB Steiermark startet mit Kunst in die Weltsparwoche

Der Weltspartag wirft seine Schatten voraus. In der Raiffeisen-Landesbank Steiermark läutet seit vielen Jahren das Private-Banking mit einer Vernissage den Countdown dazu ein. Heuer hat sich Private-Banking Chef Stefan Tschikof einen ganz besonderen Gast in die Raiffeisen-Galerie am Grazer Tummelplatz eingeladen. Unter dem Titel „Zeit ohne Zeit“ stellt der ehemalige Rektor der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, Oswald Oberhuber aus.

Oswald Oberhuber studierte von 1945 bis 1949 Bildhauerei an der Gewerbeschule Innsbruck. Im Anschluss daran ging er an die Akademie der bildenden Künste in Wien, wo er Schüler von Fritz Wotruba war, und an die Akademie nach Stuttgart. Oberhuber war immer ein sehr international agierender Künstler. Er war Österreichs Vertreter auf der Biennale in Venedig und zwei Mal bei der Documenta in Kassel mit dabei. 1973 wurde Oberhuber Professor an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, deren Rektor er von 1979 bis 1987 und von 1991 bis 1995 war.  Oswald Oberhuber zählt zu den vielseitigsten Persönlichkeiten der österreichischen Kulturlandschaft. Neben seinen Tätigkeiten als Künstler, Professor und Rektor ist er auch Galerist, Ausstellungsinitiator und Autor zahlreicher Publikationen.

Oberhuber liebt es, Gesetzmäßigkeiten und Reglements außer Kraft zu setzen. Das erkennt man auch im Titel seiner aktuellen Ausstellung, „Zeit ohne Zeit“. Er ist ein Freund der Veränderung. Als Mitbegründer der österreichischen informellen Malerei und Plastik formulierte er bereits Mitte der 1950er Jahre seine Theorie der unaufhörlichen Veränderung in der Kunst und lehnt daher jegliche Stilbildung ab.

Dass Oswald Oberhuber auch in Graz eine große Fangemeinde hat, das sah man bei der Vernissage am 19.Oktober. Wie gewohnt war die Raiffeisen-Galerie bestens gefüllt. Unter den rund 130 Gästen outetet sich RLB-Generaldirektor Markus Mair, Innenarchitekt Franz Cserni, Steuerberater Erich Wolf, Rechtsanwalt Michael Stummvoll, Künstlerkollegin Renate Rosenbauer und Neo-Werber Christian Edelsbrunner als Oberhuber-Fans.

Die Exponate von Oswald Oberhuber sind noch bis 18. November 2011 während der Banköffnungszeiten (Montag bis Freitag 8:00 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 16:00 Uhr) zu sehen.