Am Sonntag wählen Österreichs Katholiken wieder einmal ihre Pfarrgemeinderäte. 3.000 Pfarren gibt es in Österreich, in deren Pfarrgemeinderäten sich etwa 45.000 Menschen engagieren. 30.000 davon werden alle fünf Jahre gewählt, 15.000 gehören Kraft ihres Amtes dem Pfarrgemeinderat an.
Kaum rückt ein kirchliches Ereignis in den medialen Fokus, kommt bei vielen Bildungsbürgern ein Pawlowscher Reflex zum Vorschein. Dann wird geschimpft und beschimpft was das Zeug hält. Und natürlich werden stereotyp alle antikirchlichen Vorurteile bedient. Da werden Hexenprozesse, die Inquisition, die Eroberung Amerikas, Kindesmissbrauch, der Zölibat und die Kirchensteuer als Beweise vorgebracht wie teuflisch, verlogen, geldgierig etc. die katholische Kirche nicht ist. Als beliebte Orte wo man all das äußert, bieten sich alle möglichen Internetforen an, vor allem aber Facebook, Twitter & Co..
Besonders bemerkenswert ist, dass jene, die sich immer vehement gegen Vorurteile und Stereotype aussprechen, Toleranz predigen und sich oft Gedanken um jede noch so kleine Sekte und Gruppen machen und für die großes Verständnis aufbringen, all das bei der katholischen Kirche jedoch nur allzu gerne vergessen. Im Gegenteil. Wer sich heute freudig zur Kirche bekennt, wird von ihnen ganz schnell als ewig gestriger Frömmler, manchmal sogar pauschal als Verteidiger des Kindesmissbrauchs mit homoerotischen Zügen tituliert.
Nicht, dass es in der katholischen Kirche keine schwarzen Flecken gab und gäbe. Natürlich gibt es vieles, das hinterfragenswert, manchmal auch abstoßend, ist. Wo es Missstände gibt gehören sie natürlich abgeschafft und Vorsorge getroffen, dass ähnliches nicht mehr geschieht.
So negativ wie in der veröffentlichten Meinung dargestellt, ist die katholische Kirche aber auch wieder nicht. Im Gegenteil. Es gibt vieles, wo sie hervorragendes leistet. Sie ist, wie Bischof Egon Kapellari einmal bemerkte, „eine Großmacht der Barmherzigkeit“. Unter ihrem Dach kümmert man sich um Flüchtlinge, Arme und Kranke, um Vertriebene, Alleingelassene, Deprimierte und Verzweifelte. Oft sind Priester und Ordensleute jene, die sich als erste um Menschen in unsäglichen Situationen kümmern. Wenn sich Unglücke und Katastrophen ereignet haben, spenden sie als erste Trost. Ohne viel Getöse, meist unbemerkt und unbedankt. Wer einmal miterlebt hat, wie Menschen in verzweifelten Situationen nach einem Gespräch mit einem Priester oder engagiertem Laien erleichtert und getröstet nach Hause geht, der denkt über Kirche anders. Kirche gibt vielen Halt, den sie sonst nirgends mehr bekommen. Sich darüber lustig zu machen gleicht einer Verhöhnung dieser Menschen.
Natürlich geht man in den Pfarren und Diözesen oft auch falsch mit der öffentlichen Meinung um. Es ist weder schick noch sehr gescheit, seine Gläubigen permanent mit Negativem zu konfrontieren, wie das viele Geistliche tun. Das Dauergejammere über fehlende Priester, sinkende Gläubigenzahlen, die weniger werdenden Ministranten, Erstkommunionkinder und Firmlinge, über reine Ritenkonsumierer und Taufscheinkatholiken, ist eher dazu angetan, die verbliebenen Katholiken zu deprimieren als neue in die Kirche zu bringen. Wie soll ich neue Gruppen ansprechen, wenn ich denen, die noch kommen, immer nur schlechtes über mich erzähle. Das wäre ja so, als würde ein Bäcker seinen Kunden immer erzählen, wie schlecht seine Ware ist.
Dabei ist sie das nicht. Priester zu sein ist ein sehr schöner Beruf. Wo sonst ist man bei allen entscheidenden Situationen der Menschen, wie Geburt, Hochzeit oder Tod, mit dabei? Es gilt, die Vorzüge der Kirche herauszustreichen und nicht das Negative. Das Glas ist immer halbvoll oder halbleer. Wir sollten mehr das halbvolle sehen.
Ein altes Sprichwort sagt: „Man schlägt den Sack und meint den Esel“. Wer in letzter Zeit Wirtschaftsberichte verfolgt hat, der wird unweigerlich an dieses Sprichwort erinnert. „Der Euro ist an allem schuld.“ Ist er das auch wirklich?
Mit viel jugendlichem Schwung feierte die „Akademiker Redoute“ ihr 10-Jahr-Jubiläum und verwandelte dabei einmal mehr die Aula der „Alten Universität“ in eine der buntesten Ballsäle von Graz.
Was haben Wien und Kärnten gemeinsam? In beiden Ländern ist die ÖVP ein Minderheitenprogramm. In Kärnten kam sie bei den letzten Landtagswahlen 2009 auf 16,83%, in Wien erreichte sie bei den letztjährigen Gemeinderatswahlen 13,99%. Wer aber glaubt, dass beide Länder damit das gleiche Gewicht in der Bundes-ÖVP haben, der irrt. Während man Kärntner mit der Lupe suchen muss, stellt die Wiener ÖVP mit Sebastian Kurz nicht nur ein Regierungsmitglied, sondern auch den Obmann der Jungen ÖVP.
Eine vorweihnachtliche Freude bereitete die Raiffeisen-Landesbank Steiermark der Mosaik GmbH. Mit einem Scheck über 5.000 Euro besuchte Generalsekretär Martin Stotter die in der Grazer Wiener-Straße ansässige Gesellschaft um deren Arbeit für behinderte Menschen zu unterstützen. „Wir haben auch heuer wieder auf einen Großteil unserer Weihnachtspost verzichtet. Das dabei eingesparte Geld spenden wir jedes Jahr an Vereine und Organisationen die sich in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen. Heuer haben wir uns entschlossen die Arbeit von Mosaik zu unterstützen. Denn hier wir tagtäglich großartiges geleistet.“
Dass Graz eine sehr kreative Stadt ist, ist bekannt. Nicht umsonst trägt Graz auch den Titel „City of Design“. Die Kreativität umfasst dabei viele unterschiedliche Bereiche, unter anderem auch das Schmuck-Design. Für das RLB Private-Banking war das Grund genug seine Kunden in das Pachleitner-Flagshipstore nach Liebenau einzuladen und sich dort zeigen zu lassen was man alles aus Gold und Edelsteinen machen kann.
Die Zeiten für die Börsen waren schon einmal besser. Der ATX dümpelt bei knapp unter 2000 Punkten herum. Immer wenn man meint er erholt sich, bekommt er wieder einen Dämpfer. So geht es derzeit übrigens allen großen Indices. „Die Börse spiegelt überhaupt nicht die wirtschaftliche Situation wieder. Die Unternehmer sind viel besser als die Stimmung an den Börsen“, betonte RLB-Treasury & Private Banking-Vorstand Arndt Hallmann anlässlich der Privatanleger-Roadshow in Graz.
Ganz im Zeichen von Euro-Rettungsschirm und Staatsschuldenkrise stand der heurige Weltspartag. Das Resümee von Raiffeisen Steiermark fällt dennoch positiv aus: Sparen liegt voll im Trend. Die Menschen setzen auf sichere Veranlagungsformen.